9. Lauf in Mengede – diesmal digital

Kein Massenstart – die jeweilige Strecke wird individuell absolviert

Bürgermeiser Adolf Miksch beim Massenstart zum 1. Lauf in Mengede im Jahre 2012

Digital laufen? Wie soll das funktionieren? Bequem vor dem Computer sitzen, mit der Maus über den Bildschirm gleiten? Nein, so einfach ist es nicht. Aber nun der Reihe nach:

Wie so vielen Sportveranstaltungen zuvor, drohte auch den Leichtathleten des TV 1890 Mengede aufgrund der Corona-Pandemie eine Absage ihrer beliebten Laufveranstaltung. Doch mit einer pfiffigen Idee soll dem Virus ein Schnippchen geschlagen werden. Kein Massenstart, sondern jede/Teilnehmer/in absolviert die Strecke individuell. 5 oder 10 Kilometer laufen, walken, nordic walken oder spazierengehen – allein, oder in kleiner Gruppe, am Morgen, am Abend, einmal oder mehrfach, man hat die freie Wahl. Sogar für die Schüler über 1000 Meter und Bambini über 400 Meter gibt’s ein Angebot

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13. Mengeder Büchermarkt am 26.09.2020

Auch der 13. Mengeder Büchermarkt ist wieder ausgebucht

Am Samstag, 26. September, ist es wieder soweit. Unter Federführung der Bibliothek Mengede in Kooperation mit dem Stadtbezirksmarketing Mengede, der Buchhandlung am Amtshaus findet zum 13. Mal der Mengeder Büchermarkt statt. 

von links nach rechts: Antje Klein (Geschäftsführung Stadtbezirksmarketing), Britta Wienbrandt (Sparkasse), Wilhelm Tölch (Bezirksbürgermeister) und Susanne Bonczek (Stadtteilbibliothek) 

Wie in den Vorjahren waren bereits am Tag nach der Veröffentlichung in der Tagespresse sämtliche Stände vergeben. Auch in diesem Jahr konnten leider nicht alle Interessierten einen Platz erhalten.

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„Tag des offenen Denkmals“ am 13. September 

Coronabedingt in diesem Jahr analog, aber vor allem  digital

Organisationsteam V.l.n.r.:
St. Nies und K. Gräwe (beide vom „Büro für Geschichte“), A. Lamot  (Denkmalbehörde Dortmund). Foto: Roland Gorecki, Dortmund-Agentur.

Zum 27. Mal beteiligt sich Dortmund am 13. September am „Tag des offenen Denkmals“. Es handelt sich dabei deutschlandweit um die größte Denkmalveranstaltung, die 1993 erstmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz veranstaltet wurde. Inzwischen nehmen in Dortmund  regelmäßig mehr als 10.000 BesucherInnen an der Veranstaltung teil. Ob das in diesem Jahr erneut der Fall sein wird, ist offen, denn die Organisatorinnen präsentieren die Veranstaltung digital und analog.

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Das Fest der Chöre findet am 12. September 2020 statt – diesmal im Internet.

KLANGVOKAL holt das FEST DER CHÖRE gemeinsam mit dem !SING – DAY OF SONG
am 12. September in den digitalen Raum

Am Samstag, 12.10.2020 ist ab 12.10 Uhr auf Facebook und Youtube ein vielfältiges Programm zu hören

Musizieren und Singen im Chor ist in den vergangenen Monaten zu einer großen Herausforderung geworden. Wegen der Aerosolbildung sind Proben und Aufführungen nur mit sehr großem Sicherheitsabstand möglich. Umso glücklicher ist das Team des KLANGVOKAL Musikfestivals, dass sich so viele Chöre an der Produktion für dieses rund einstündige digitale Format beteiligen werden. Insgesamt 16 Chöre und mehr als 600 Sänger:innen sind dabei und gleich zwei Uraufführungen gibt es auch. 

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Kaputtgart – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Kaputtgart

 Von Peter Grohmann

In Deutschlands Autostadt Nr. 1 lässt man langsam die Motoren warmlaufen, damit rechtzeitig vor der Oberbürgermeisterwahl am 8. November 2020 Vollgas gegeben werden kann. Mercedes-Benz behauptet zwar, man könne sofort, also vom Start weg, Vollgas geben, frisiert oder nicht. Aber da hält meine Omi Glimbzsch in Zittau dagegen: Vorsicht, Kolbenfresser, sagt sie – aber eben nur bei den getürkten Autos.

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„Ehrenamt und Nachhaltigkeit – Engagement für eine lebenswerte Stadt“

OB Sierau zeichnet drei Organisationen aus

( U 25 ) Dortmund Online-Suizidprävention

Die FreiwilligenAgentur Dortmund stellte in diesem Jahr „das Thema „Ehrenamt und Nachhaltigkeit – Engagement für eine lebenswerte Stadt“ in den Mittelpunkt der Veranstaltung Engagement anerkennen.
Das Thema Nachhaltigkeit ist und bleibt eine Herausforderung für die Stadt und ihre Zivilgesellschaft. Dortmunder Initiativen lassen sich zunehmend von dieser Idee leiten oft auf ganz unterschiedliche Weise, aber alle mit dem gleichen Ziel: Eine lebenswerte Stadt zu gestalten und zu hinterlassen.

In diesem Jahr konnte, aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen und der dadurch begrenzten Raumkapazitäten, die Preisverleihung nur mit den Siegerprojekten im Rathaus durchgeführt werden. 

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Buchempfehlung des Monats

Mario Lars: Bücher

Joachim B. Schmidt:  Kalmann

Kalmann Óðinnsson lebt in Raufarhövn, einem kleinen Dorf ganz im Norden Islands. Er ist anders als die anderen Dorfbewohner, war es schon als Kind. Sein Großvater hat ihm die alten isländischen Tugenden des Jägers und Haifängers beigebracht. Obwohl der inzwischen in einem Altersheim lebt, hat Kalmann seinen Ort in der Gemeinschaft gefunden.

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Naturmuseum Dortmund eröffnet

Dortmund hat ein Naturmuseum

Vom Namen über den Eingang und die Fassade bis hin zur Ausstellung: Innen wie außen ist so gut wie alles neu im ehemaligen „Museum für Naturkunde“. Ab morgen (8. September) ist es wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Sechs Jahre nach der Schließung können die Menschen aus Dortmund und dem Umland das beliebte Museum endlich wieder besuchen. OB Ullrich Sierau hat das Naturmuseum heute offiziell eröffnet – corona-bedingt vor nur 100 Gästen, die den Eintritt bei einer Verlosung gewonnen hatten. Wer das Naturmuseum ab morgen besuchen will, muss sich unter www.naturmuseum.dortmund.de anmelden. Der Eintritt ins Museum ist frei.

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Was wir in diesen Tagen gelernt haben

Die Zeit der Ausreden sollte vorbei sein

In knapp zwei Wochen jährt sich der von Fridays für Future organisierte Klimastreik, dem weltweit Millionen Menschen folgten. Es jährt sich demnächst auch der Termin, an dem im Bundestag das Klimapaket verabschiedet wurde, das – auch von regierungsfreundlich gesinnten Menschen – als „lausig“ bezeichnet wird. So überrascht es nicht, dass trotz Klimapaket z.B. der Kohleausstieg nicht vorgezogen wird und deswegen in den Braunkohlerevieren nach wie vor Dörfer dem Erdboden gleichgemacht werden. 
Dies und vieles andere hat bei dem kürzlichen Treffen der Kanzlerin mit den Klimaaktivistinnen dazu geführt, dass die Kanzlerin aufgefordert wurde, das Klima – ähnlich wie Corona – als Krise zu behandeln. Ein folgenloser Appell –  auf Seiten der Regierenden eine andere Art von Realitätsverweigerung.

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Der Wahlkampf für die Wahl am 13.9. geht aufs Ende zu ( 2 )

Heute in einer Woche ist es soweit….

Foto: Archiv MIT

Am gestrigen Samstag hat MIT vormittags bei einem Rundgang und bei strömendem Regen bewundernd festgestellt, dass einige der örtlichen Parteien unermüdlich auf die Wahlen am kommenden Sonntag hingewiesen haben. Immerhin waren gestern vier Parteien mit ihren Infoständen vertreten. In Mengede fehlte die CDU, aber die war nicht untätig, wie möglicherweise hätte vermutet werden können. Aus Bodelschwingh kommt der Hinweis, dass dort ein Info-Stand der CDU präsent war. Es seien sehr gute Gespräche mit interessierten BürgerInnen geführt worden, teilen die Aktiven aus Bodelschwingh mit.

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Alles wird platt gemacht

Immer mehr Gewerbegebieten fällt immer mehr Landschaft zum Opfer.
Ist das angesichts des Klimawandels und dichter Besiedelung noch zeitgemäß?

Der Artikel „Nein zum Dicken Dören“ in MIT am 25.08. und der Blick auf das  Informationsschild am Noch-Landschaftsraum haben meine Wunschvorstellung, der Einsatz der Groppenbrucher Bürgerinitiative gegen das dort geplante Gewerbegebiet habe tatsächlich Erfolg gehabt, der Realität weichen lassen. Ist denn jemals ein Gewerbegebiet oder auch eine Straße nach Bürgerprotesten verhindert worden? Wo haben Politik und Wirtschaftsvertretung zugehört und die Argumente der Anrainer ernst genommen? Mir fällt in unserer Region kein Beispiel ein.
Was mir auffällt, ist ein fortschreitender Verbrauch an Landschaft und Freiräumen, immer mit den Argumenten: Wachstum, Wirtschaft, Wohnungsbau. Gleichzeitig diskutieren wir vollmundig über Klimawandel, Artensterben und die dringend nötige Verkehrswende. Die Positionen sind bekannt.

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Michaelis Kultur-Wochenende

Auch unter  Coronabedingungen lohnt sich ein Besuch

Pünktlich zur Eröffnung des Michaelis Kultur-Wochenendes kam die Sonne hinter den Wolken hervor. Den Organisatoren, Verantwortlichen und Sponsoren fiel ein Stein vom Herzen, denn heute Vormittag hatte es teilweise noch wie aus Kübeln geregnet.
Bezirksbürgermeister Willi Tölch  eröffnete das Kultur-Wochenende mit einer ausgesprochen launigen Begrüßungsrede. Wer ihn kennt, meint, es könnte mit der Wahl des neuen Vorortparlaments am kommenden Sonntag und dem Ende seiner Amtszeit zu tun haben.

Allein schon damit die Arbeit und die Mühen aller anerkannt werden, die an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt waren und sind, sollten sich die Menschen aus dem Stadtbezirk Mengede an diesem Wochenende auf den Weg zum Amtshauspark machen.

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Der Wahlkampf für die Wahl am 13.9. geht aufs Ende zu

Nur die Harten kommen in den Garten

Foto: Heiko Schwenzfeier

Morgen in einer Woche – am 13. 9. 2020 – wird gewählt. Es geht dabei hauptsächlich um die kommunale Politik, denn zur Wahl stehen: u.a. der Rat und der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, die Bezirksvertretung Mengede und der Bezirksbürgermeister für den Stadtbezirk Mengede.
Wir haben uns ein Bild gemacht, wer heute bei dem bescheidenen Wetter auf dem Mengeder Marktplatz unterwegs war. Sehen sie selbst:

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BUND, NABU und LNU lehnen Bebauungsplan Hom 252 „Am Lennhofe“ ab

Auch Hombruch hat seinen „Dicken Dören“

Am Lennhofe

Das Planungsgebiet im „Dicken Dören“, über das derzeit zischen den Städten Dortmund und Waltrop gestritten wird, ist kein Einzelfall.  Wer meint, angesichts des Klimawandels werde schonender mit Landeschaftsverbrauch umgegangen als bisher und unverhältnismäßige Eingriffe in die Naturs werde  es nicht mehr geben, der ist offensichtlich im Irrtum – wie der Bebauungsplan Hom 252 „Am Lennhofe“ zeigt. Der BUND hat MIT eine aktuellen Stellungnahme überlassen, in der es u.a. heißt:
Die Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU setzen sich in einer umfangreichen Stellungnahme, die sie im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange abgegeben haben, erneut kritisch mit dem Bebauungsplan Hom 252 „Am Lennhofe“ auseinander. Sie lehnen das Vorhaben als unverhältnismäßig starken und vermeidbaren Eingriff ab. Die jetzt erfolgte Erhöhung der Anzahl der Wohneinheiten von 80 auf 104 ist in keiner Weise nachvollziehbar und verstärkt den erheblichen Eingriff in diesen ökologisch wertvollen Landschaftsraum am renaturierten Rüpingsbach. 

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