Es sollen viele 100 Blumen blühen

   Die „Heinzelmännchen“ vom Mengeder Markt

Foto: Gerd Latterner

Im Beitrag auf MIT vom 6.7.2020 – Mengede soll blühen – hat unser Autor Gerd Latterner bereits auf die private Initiative im Mengeder Ortskern am Café und in Nähe des Marktbrunnens hingewiesen. Dort sorgen ansprechend bepflanzte Kübel und Beete für ein ausgesprochen freundliches Bild. Dies ist nicht alltäglich  und sollte als gutes Beispiel zur Nachahmung animieren.

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Pressemitteilung von Nadja Lüders – Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Dortmund

Nachwehen zur Stichwahl um das Amt des OB der Stadt Dortmund

Vor knapp 1/2 Stunde, d.h. gegen 14.30 Uhr erreichte uns die nachstehende Pressemitteilung von Nadja Lüders – Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Dortmund:

CDU mit „Rolle Rückwärts“

Gerade einmal zwei Tage nach der Stichwahl zum Oberbürgermeister der Stadt Dortmund konnten die Leserinnen und Leser der Ruhr-Nachrichten einer Beilage der CDU-Ratsfraktion entnehmen, dass für die Christdemokraten in Dortmund offenbar das wichtigste und grundlegende Prinzip von guter Politik keinen Wert hat: zu sagen, was man tut und zu tun was man sagt.

Hatte man die Grünen noch kurz zuvor mit mehreren Zugeständnissen für den eigenen Kandidaten mobilisieren können, so verabschiedet man sich nach erfolgloser Wahl gleich von mehreren Absprachen. Zum Beispiel hält man Schwarz auf Weiß ein Bekenntnis zu den Klimaschutzzielen bis 2050 fest, rühmt nun doch wieder die landesweite Bedeutung des Flughafens und freut sich über den voranschreitenden Ausbau der L663n.

Dies lässt nur zwei Möglichkeiten zu: entweder hat man für die Aussicht auf das Amt des Oberbürgermeisters und eine Wahlempfehlung der Grünen bei mehreren zentralen Zukunftsthemen eine „Rolle Rückwärts“ hingelegt, oder der CDU waren diese Themen immer schon egal.

So oder so: verlässliche und verantwortungsvolle Politik sieht anders aus. Die Grünen und auch einige ihrer Wählerinnen und Wähler werden sich daher wohl nun fragen müssen, auf welchen christdemokratischen Taschenspielertrick sie hier reingefallen sind.

Nadja Lüders
SPD Dortmund

Zweite Nordwärts Erlebnisradtour des Wandels nach 2018

Entdeckerreise durch Westerfilde – Bodelschwingh und Umgebung

Zu dieser Tour hatte Christoph Schedler vom Quartiermanagement  Mitte September eingeladen. Das Quartierbüro, an dem die Tour auch startete, ist die erste Anlaufstelle für alle Themen rund um die soziale Stadt Westerfilde / Bodelschwingh. Hier befindet sich auch ein Aktionsbüro des Jobcenters.

Bunte Blumenkästen verzieren den Marktplatz in Westerfilde

Nach der Begrüßung durch Silke Freudenau und Christoph Schedler starteten die 14 Teilnehmer. Es sollten verschiedene Schauplätze angefahren werden, bei denen bereits Veränderungen stattgefunden haben oder bei denen Planungen kurzfristig greifen sollen. Für die Mitfahrer, die bereits 2018 mit an Bord waren, wurde besonders auf die bereits geleisteten Arbeiten hingewiesen.

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Demokratie-Verbrenner – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Demokratie-Verbrenner

Von Peter Grohmann

Es gibt, klagt das Manager-Magazin dieser Tage, eine ‚Kampagne der Falschaussagen‘: „Ein mediales Dauerfeuer macht das kapitalistische System verantwortlich für Ungerechtigkeit, Populismus und Umweltzerstörung.“ Meine Omi Glimbzsch in Zittau, im sicheren Schützengraben der Geringverdiener und Rentner an der Ostfront, merkt vom Dauerfeuer reineweg absolut nichts und fragt sich, ob die Manager-Zeitgenossen bereits an den Folgen von Corona leiden, was gediegene Informationen angeht: Nix sehen, nix hören, nix riechen, nichts fühlen. Aber was meinen die da mit dem medialen Dauerfeuer? Denn wo du hinschaust – nur rein kapitalistische Medien, die da schießen, nur sie haben als einzige das Geld: Nachladen und Dauerfeuern.

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Neues vom „Dicken Dören“

„Tarnen und Täuschen“

 Der nächste Akt: Demokratie sieht anders aus

Auf MIT war zu lesen, dass die RVR-Verbandsversammlung in Essen am letzten Freitag, 25.9., dem Vorhaben der Stadt Waltrop zugestimmt hat, das Areal „Im Dicken Dören“ in Waltrop in einen Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB) umzuwandeln. Die Fläche war bisher als allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich und regionaler Grünzug ausgewiesen. Das Waltroper Unternehmen Langendorf will seine beiden Standorte zum „Dicken Dören“ verlagern.

Das alles hört sich ganz normal an – ist es aber nicht.

Die Verbandsversammlung hat noch in ihrer alten Zusammensetzung getagt und nicht in der neuen, wie sie sich nach den Wahlen am 13.9. ergeben hat. Das ist eher ungewöhnlich und zeugt nicht von gutem demokratischen Stil. Ungewöhnlich ist bei diesem Vorgang ebenfalls, dass die Verbandsversammlung eine Empfehlung des zuständigen Fachausschusses ignoriert hat, die Entscheidung dem neugewählten Gremium zu überlassen. Kungelei oder Erfolg einflussreicher Lobbyisten?

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Die Zahl des Monats: ( 9 ) – Eine Kolumne von Klaus Commer*

Alle Neune – voll auf den Tisch

Nur neun Fingern können wir eine einstellige Zahl zuordnen. Einen nullten Finger kennt nur der Mann vom Sägewerk. Manche Sprachforscher glauben, dass die alten Germanen sogar pro Hand nur die vier Langfinger zählten. Zwei handvoll – waren acht. Die Daumen zählten grundsätzlich nicht. Die “Neun” war der Hinweis auf die nächsten Hände mit “neu” abzuzählenden Fingern.

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„Löwenzahn“ erhält Cent-Spende der Emschergenossenschaft

Emschergenossenschaft übergibt 2.000,00 Euro

Vertreter der Emschergenossenschaft besuchten den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „ Löwenzahn“ und übergaben 2.000 Euro aus der Cent-Spende der EG-MitarbeiterInnen. Über 1000 MitarbeiterInnen der EG haben sich an der Aktion beteiligt – d.h. sie verzichteten auf die Cent-Beträge ihres Lohns, manchmal legten sie sogar noch einige Euro  drauf.  So entstand ein Spendenetat, der in diesem Jahr auf vier Organisationen aufgeteilt wurde – eine davon ist „Löwenzahn“.

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Verkehr auf Klimakurs bringen

Dortmund schlägt sich tapfer beim VCÖ-Mobilitätspreis

„ Verkehr auf Klimakurs bringen“ war das Motto des VCÖ-Mobilitätspreises 2020, der vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in Kooperation mit dem Klimaschutzministerium und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) durchgeführt wird. Die Anzahl der Einreichungen war trotz Corona Pandemie mit 385 Projekten und Konzepten sehr hoch. In 13 Kategorien wurde jeweils ein Projekt ausgezeichnet, zusätzlich wurden in jeder Kategorie die Top 5-Projekte benannt. In der Kategorie „Internationale Vorbildprojekte“ wurde das Dortmunder  EU-Förderprojekt „Emissionsfreie Innenstadt Dortmund“ von einer Fachjury unter die Top 5-Projekte gewählt. Als Sieger dieser Kategorie wurde das „Fahrradmodellquartier Bremen: Die erste Fahrradzone Deutschlands“ ausgezeichnet

Die weiteren Projekte unter den TOP 5 der Kategorie „Internationale Vorbildprojekte“:

  • Erarbeitung eines Schülerradroutennetzes für Hessen
    ivm – Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain
  • Rezo Pouce
  • YUMUV: Unkompliziertes MaaS-Paketangebot für individuelle Ansprüche: SBB Schweizerische Bundesbahnen

Der VCÖ-Mobilitätspreis ist Österreichs größter Wettbewerb für klimaverträgliche Mobilität und nachhaltigen Transport und wird inKooperation mit dem Klimaschutzministerium und den ÖBB ausgelobt.
Alle eingereichten Projekte für den  VCÖ-Mobilitätspreis 2020 werden ab Oktober auf der Online-Datenbank für vorbildhafte Mobilitätsprojekte im Internet veröffentlicht; Einzelheiten unter
www.mobilitaetsprojekte.vcoe.at.

Quelle: Pressestelle der Stadt Dortmund und VCÖ

 

 

 

Kurznachrichten zum geplanten Weiterbau der L663n/OWIIIa

„Weiterbau der L663n/OWIIIa wäre Frevel an der Natur“

Über 70 Radlerinnen und Radler waren der Einladung der Bürgerinitiative Schützt unseren Freiraum (BISuF) zu einer städteübergreifenden Radtour entlang der geplanten Trasse der Landesstraße L663n/OWIIIa gefolgt. Gestartet wurde an der S-Bahn-Station Unna-Massen; von dort ging es zum Naturschutzgebiet Wickeder Ostholz, wo die Trasse direkt am Waldrand mit Feuchtgebiet und über einen Reiterhof führen würde. Thomas Quittek (BISuF und Sprecher des BUND Dortmund): „Die OWIIIa würde nicht nur das Naturschutzgebiet massiv beeinträchtigen, sondern auch die Existenz mehrerer Reiterhöfe bedrohen.“

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Stiftung help and hope vergibt Förderpreis

 10.000 Euro gehen an die Helden e.V. in Bielefeld

Der diesjährige Förderpreis der Stiftung help and hope, der für Organisationen, die sich dem Thema Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen annehmen, ausgeschrieben wurde, geht an den Helden e.V. in Bielefeld. Der Helden e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der sich gegen Rassismus und (Cyber-) Mobbing einsetzt. Mit dem diesjährigen Förderpreis hat die Stiftung das Engagement von pädagogischen Fachkräften in diesem Bereich gewürdigt und die besonders gelungene Umsetzung von einem präventiven und nachhaltigen Projekt ausgezeichnet.

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Lesetipp: „Turbo – Mein Wettlauf mit dem Fußballgeschäft“ – ein Blick hinter die Kulissen des Fußballgeschäfts

Ein etwas anderes Fußballbuch von Ex-Bundesligaprofi Andreas Buck und dem Journalisten Johannes Ehrmann

Gemeinsam mit dem Journalisten Johannes Ehrmann hat Ex-Bundesligaprofi Andreas Buck ein Buch geschrieben, das einen Blick hinter die Kulissen des Fußballgeschäftes wirft. Und hier ist ganz bewusst von „Fußballgeschäft“ die Rede, obwohl in diesem Buch selbstverständlich auch der sportliche Aspekt des Fußballs nicht zu kurz kommt.

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Eilmeldung: RVR-Verbandsversammlung stimmt für den „Dicken Dören“

„Tarnen und Täuschen“ geht weiter

Foto: Wolfgang Knappmann

Die RVR-Verbandsversammlung in Essen hat heute dem Vorhaben der Stadt Waltrop zugestimmt, das Areal „Im Dicken Dören“ in Waltrop in einen Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB) umzuwandeln. Die Fläche war bisher als allgemeiner Freiraum- und Argrabereich und regionaler Grünzug ausgewiesen. Das Waltroper Unternehmen Langendorf will seine beiden Standorte zum „Dicken Dören“ verlagern.

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Klimabewegung wieder aktiv: #KeinGradWeiter

Globaler Klimastreik – auch in Dortmund

Heute geht es zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder für mehr Anstrengungen in der Klimapolitik auf die Straße. Bundesweit soll es mehr als 400 Demos der Bewegung „Fridays for Future“ geben.
Auch in Dortmund ist einiges los! „Friday for Future Dortmund“ rufen zusammen mit den  „Parents for Future Dortmund und weiteren Organisationen zu mehreren Veranstaltung in der Außenbezirken unter dem Motto auf: #KeinGradWeiter.
Mehr Aufmerksamkeit ist auch dringend erforderlich, denn die Klimakrise ist längst zu Realität geworden: Soeben wurde ein neues Forschungsergebnis dazu veröffentlicht, wie massiv die Eisschmelze in der Antarktis den Planten Erde verändert.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat in der vorletzten Woche seine „Charta für die Rettung des Klimas“ präsentiert. Für die Akteure  von Fridays for Future steht fest: „Altmaier lenkt ab. Er redet viel, macht aber nichts.“

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Vor der Beschlussfassung im Ruhrparlament

Noch einmal  „Dicker Dören“

Foto: K.N.

Am Freitag, 25. September, stimmt das Ruhrparlament über die Beschlussvorlage zur Freifläche „Dicker Dören“ ab. Kriegt dann der Bau des geplanten Gewerbegebietes  in unmittelbarer Nähe zur Stadtgrenze Dortmund-Mengede grünes Licht? Oder bekommen die Kritiker des Gewerbegebietes den erwünschten Aufschub, der zu Nachverhandlungen führen soll?

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