Pastoraler Raum Dortmunder Nord-Westen offiziell gestartet

Mit einem Dekret hat Erzbischof Hans-Josef Becker zum Pfingstmontag den Pastoralen Raum Dortmunder Nord-Westen errichtet. Die sechs Gemeinden nahmen dies zum Anlass für einen Auftaktgottesdienst mit Vertretern aus den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen.

Ein weiterer Schritt auf dem gemeinsamen Weg der Zusammenarbeit war der Auftaktgottesdienst des Pastoralen Raumes Dortmunder Nord-Westen. Eigentlich wäre dieser als Großveranstaltung mit vielen Gläubigen aus den sechs Gemeinden der Stadtbezirke Mengede und Eving gefeiert worden, zu denen über 17.000 Katholiken gehören. Angesichts von Corona konnten in der Mengeder St. Remigiuskirche nur die Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände teilnehmen, während für alle weiteren Interessierten ein Livestream zur Mitfeier einlud.

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Impfungen für Menschen in Sozialräumen mit erhöhtem Infektionsrisiko starten am Freitag im Stadtbezirk Mengede

Geimpft wird in der Sporthalle des Heinrich-Heine-Gymnasiums – Der Sozialraum ist anhand einer Straßenliste definiert

Im Rahmen des neuen Coronaschutzimpfungs-Angebotes für Menschen, die in Sozialräumen mit erhöhtem Infektionsrisiko leben, beginnen die Impfungen in Dortmund am kommenden Wochenende (28.5.-30.05.):

Freitag 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 8 bis 13 und von 14 bis 19 Uhr

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Mogelpackung des Monats Mai

Smarties, Lion und Kitkat – wieder einmal alles teurer

„Unsere Mogelpackung des Monats Mai“, so schreibt die Verbraucherzentrale Hamburg (VZ HH), „ist nicht nur ein Produkt, sondern das ‚halbe‘ Süßwarensortiment von Nestlé“. Durch reduzierte Füllmengen seien die Preise für Smarties, Lion und Kitkat versteckt um bis zu 25 Prozent erhöht worden. Und weiter heißt es: „Diese Masche wendet Nestlé nicht zum ersten Mal an“. Weiterlesen

Bienen-Hotels für die Emscher-Region

Zum „Tag der Artenvielfalt“ am 22. Mai kann eine gute Zwischenbilanz des Emscher-Umbaus gezogen werden

„Die neue Emscher kommt – und mit ihr die Natur!“, so heißt es bei der Emschergenossenschaft (EG). Wie bereits mehrfach auf MIT berichtet, werden  Ende 2021 die Emscher-Gewässer vom Abwasser befreit sein, in weiten Teilen sind sie bereits heute naturnah umgestaltet.
Zeitgleich mit der Umgestaltung der Emscher hat die EG auch dem Artensterben den Kampf angesagt. Dem drastischen, weltweiten Rückgang der Artenvielfalt will die EG entgegenwirken, indem sie versucht, die Biodiversität im Emscher-Gebiet auf verbandseigenen Anlagen zu stärken. Weiterlesen

Weiche Knie: Wenn das Establishment schwächelt – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Weiche Knie: Wenn das Establishment schwächelt

Von Peter Grohmann

Während – angeblich! – jede 4. SUV-Käuferin grün wählt, sieht es bei den Erntehelfern aus Polen und Rumänen eher schwarz aus. Bis zu acht „Saisonkräfte“ können in einem Raum untergebracht werden, so das Gesetz. Bei Corona müssen sie allerdings nach Feierabend daheim bleiben, also im Container oder im Schafstall. Raus dürfen sie nur zum Spargelstechen. Der eine oder andere von denen ist natürlich nicht krankenversichert – das kostet immerhin knapp 48 Cent pro Tag und würde den Spargel unnötig verteuern. „Wir werden wie Vieh gehalten, sagt ein sprachloser Spargelstecher. „Ab auf die Weide und dann zurück in den Stall.“

Neues von Nordstream 2

Deutsche Umwelthilfe (DUH) kündigt Antrag beim Verwaltungsgericht an, um die aufschiebende Wirkung der Klage wiederherzustellen

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) – eine Behörde, die dem Bundesverkehrsministerium direkt unterstellt ist – hat am vorgestrigen Montag den Sofortvollzug für den Weiterbau der Mega-Erdgaspipeline in deutschen Gewässern angeordnet. Mit der Anordnung wird die aufschiebende Wirkung der Klage der DUH gegen den Weiterbau zunächst aufgehoben.
Die DUH kritisiert die überraschende Anordnung des BSH. Um die aufschiebende Wirkung der eigenen Klage wiederherzustellen und die Bauarbeiten weiterhin zu stoppen, kündigt der Umweltschutzverband weitere rechtliche Schritte an.

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Die erste Solarbank Dortmunds steht in Westerfilde

Mengedes Bezirksbürgermeister Axel Kunstmann hat sie direkt getestet

Auch bei Regenwetter: Der erzeugte Strom reicht zum Aufladen des Smartphones aus. © Benito Barajas, Stadt Dortmund

Die erste Solarbank Dortmunds steht auf einem kleinen Quartiersplatz im Gerlachweg, der demnächst mit Mitteln der Stadterneuerung neu gestaltet wird. Wer möchte, kann z.B. während einer Pause auf der Bank das Mobiltelefon oder andere mobile Geräte kostenlos mit Solarstrom aufladen. Es kann ein Aufladekabel verwendet werden, es gibt aber auch zwei kontaktlose Ladeflächen.

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„Goldener Geier“ für die dreisteste Umweltlüge des Jahres

Die diesjährigen Finalisten für die Verleihung des „Schmähpreises“ stehen fest

Nicht immer sind die Produkte tatsächlich so umweltfreundlich, wie sie von den Herstellern angegebene werden. Deswegen vergibt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) seit einigen Jahren dafür den Schmähpreis „Goldener Geier“. Ziel des Wettbewerbs ist es, Unternehmen beim Schwindeln zu enttarnen: Sie versprechen Umweltfreundlichkeit, sind aber in Wirklichkeit Umweltsünder Weiterlesen

Umweltverbände fordern Ende der Blockade in Dortmund gegen Pop-up-Radwege

Gemeinsame Pressemitteilung von Umwelthilfe, ADFC, BUND und VCD zu Pop-up-Radwegen

Foto:Sebastian Peter

Allgemeine Infos zu Pop-up-Radwegen
Mit Schreiben vom 28.1.2021 an den OB der Stadt Dortmund hatte die Deutsche Umwelthilfe beantragt, in Dortmund  Straßenflächen durch schnell umsetzbare und (zunächst) provisorische Maßnahmen – Pop-up-Radwege – zu Fahrradspuren und Fußwegen umzuwidmen.
Was ist ein Pop-up-Radweg? Der Begriff Pop-up-Radweg bezeichnet einen Radweg, der ohne große Planungszeit eingerichtet wird. Ein weiteres Merkmal: In der Regel sind diese Radwege nur für eine begrenzte Zeit gedacht. Pop-up-Radwege sind also temporäre Radwege – im Gegensatz zu dauerhaften Radwegen, die häufig erst nach jahrelangen Planungen entstehen.
Pop-up-Radwege sind In Deutschland im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu einem viel diskutierten Thema geworden. Als Vorreiter gilt Berlin, wo die Stadt einige Pop-up- Radwege eingerichtet hat. Der Grund: Viele Berlinerinnen und Berliner wollten wegen der Ansteckungsgefahr keine Busse und Bahnen nutzen, sondern setzten sich lieber aufs Fahrrad. Die Stadt hat deshalb zusätzliche und breitere Radwege geschaffen.
In der Regel werden Pop-up-Radwege aus Leitbaken und Farbmarkierungen abgegrenzt.

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Vor der Kaserne, vor dem großen Tor – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Vor der Kaserne, vor dem großen Tor

Peter Grohmann

Buchempfehlung – Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken müssen

Fabian Scheidler: Der Stoff aus dem wir sind

Mario Lars: Bücher

Über den Autor:
Fabian Scheidler studierte Philosophie und Geschichte. Als Publizist schreibt er seit vielen Jahren über globale Gerechtigkeit und wurde mit dem Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus ausgezeichnet. Außerdem arbeitet er als Autor und Dramaturg für das Theater. 2015 erschien sein Buch »Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation«, es wurde in mehrere Sprachen übertragen. Das Nachfolgebuch »Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen« erreichte 2017 Platz 11 der Spiegel-Bestsellerliste Wirtschaft. 2019 folgten »Die volle und die leere Welt. Essays und Bilder« sowie, als Herausgeber, »Der Kampf um globale Gerechtigkeit«. Weiterlesen

Was hat der Weltzugvogeltag des letzten Samstags mit den „Emscher-Auen“ zu tun

Hochwasserrückhaltebecken dient als Rastplatz für Zugvögelund als neue Heimat für Planzen und Tiere

Am letzten Samstag war u.a. auch der Weltzugvogeltag. Anlass für die Emschergenossenschaft (EG), auf den ökologischen Umbau der Emscherregion und dabei insbesondere auf die „Emscher-Auen“ hinzuweisen.
Jahrzehntelang wurden die Flächen entlang der Emscher für Besiedlung, Landwirtschaft und Industrie nutzbar gemacht. Tieren und Pflanzen wurden ihre Lebensräume genommen und ganze Ökosysteme zerstört. Im Zuge der Renaturierung des Flusses wurden an vielen Stellen jedoch wieder neue Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten geschaffen und die einstige Auenlandschaft konnte teilweise wiederhergestellt werden. Weiterlesen

Corona -Testzentrum heute auf Gut Königsmühle eröffnet

Stiftung help and hope ermöglicht Corona-Schnelltests auf Gut Königsmühle

Am heutigen Samstag hat die Stiftung help and hope auf Gut Königsmühle ein Corona-Testzentrum eröffnet. Der Betrieb des Testzentrums erfolgt in Kooperation mit der Prävent GmbH. (Vgl. hierzu auch Bericht auf MIT vom 3.5.2021 ) „Wir haben festgestellt, dass es in Mengede und Umgebung zu wenig Testmöglichkeiten gibt. Gerade an Wochenenden haben die BürgerInnen nur wenige Möglichkeiten sich auf SARS-CoV-2 testen zu lassen. Gemeinsam mit der Prävent GmbH haben wir nun eine Teststation auf Gut Königsmühle errichtet“, so Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope. Weiterlesen