Was macht eigentlich …

Manfred Riechert

Obige Frage impliziert einen Fehler! Denn richtiger wäre es, wenn man fragen würde: „Was macht eigentlich Manfred Riechert nicht?“ So vielfältig sind seine Interessen, seine Aufgaben und seine selbstauferlegten Pflichten, dass es schwer fällt, sie alle aufzuzählen. So wie sie Weltbevölkerung fast zwei Erden bräuchte, damit die Ökosysteme sich regenerieren können, benötigte Manfred Riechert mindestens drei Leben, um den hochgesteckten Ansprüchen an sich selbst gerecht zu werden. Was ist bei ihm Arbeit, was Hobby, was Pflicht, was uneigennützige Hilfsbereitschaft? Die Abgrenzung ist kompliziert und die Wertung ebenfalls.

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Workshop der Pop School Dortmund

 

Vorbereitungsworkshop REMIX.ruhr: Get ready!

Die Pop School Dortmund lädt für  Samstag, 28. September, 11 Uhr, zum Vorbereitungs-Workshop zum Wettbewerb „REMIX.ruhr“ ein. Die Teilnahme kostet fünf Euro.

Hinter dem Namen „REMIX.ruhr“ verbirgt sich ein interaktiver und digitaler Musikwettbewerb der RuhrMusikschulen, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, den Tonspuren eines bekannten Musikers mit einem Remix ein neues Gesicht zu geben.

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Buchempfehlung: Was heißt hier „wir“?

Heinrich Detering* :

Was heißt hier „wir“? Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten

Im Klappentext zur 4. Auflage des in diesem Jahr erschienen  60 Seiten schmalen Reclam Bandes heißt es:

Rechte Politiker sprechen von „Entsorgung“, von „Umvolkung“, von „Kopftuchmädchen und Messermännern“. Davon, dass die Hitlerzeit ein „Vogelschiss“ gewesen sei. Und vor allem nehmen sie für sich in Anspruch, für „uns“ und „unser Deutschland“ zu sprechen. Doch was für ein „Wir“ setzen sie da überhaupt voraus?
Der Literaturwissenschaftler und Leibniz-Preisträger Heinrich Detering wirft einen unaufgeregten wie scharfen Blick auf die Rhetorik der parlamentarischen Rechten – und zeigt, wie ihr Anspruch, für „das Volk“ zu sprechen, in totalitäre Ermächtigungsvorstellungen, Rache- und Vernichtungsphantasien führt. Er legt offen, wie diese Sprache der Gewalt sich selbst verharmlosend verkleidet. Und er macht vor, wie sich solche rhetorischen Strategien durchschauen lassen.

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Oldtimer auf Schiene und Straße

8. Netter Klassik-Treff im Nahverkehrsmuseum Mooskamp

Ab in den Urlaub

Am letzten Wochenende (10./11. August) konnten Besucher Oldtimer auf Schiene und Straße aus den 1940er- bis 1980er-Jahren bewundern. Auf dem Programm stand auch die Fahrt mit den Straßenbahn-Oldies auf der Museumsstrecke.

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Das 8. Dortmunder Oldtimer Highlight

Schloss Westhusen ist wieder im Oldtimer-Fieber.
Am 17. + 18. August 2019, ab 10 Uhr – Eintritt ist für Besucher frei

Die Dortmunder Motorsport Legende Egon Walla organisiert mit der Alloheim Senioren-Residenz das Oldtimer Festival auf dem großen Gelände im Schlosspark von Schloss Westhusen.

Erneut dreht sich an diesen beiden Tagen alles um ein schönes und tolles Hobby. Hier finden die Teilnehmer reichlich Platz um ihre Fahrzeuge und Kulturschätze zu präsentieren.

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Wiedereröffnung des ehem. „kath. Vereinshauses“ im alten Ortskern von Mengede

VIVA TAPAS

Aus  eigener Kenntnis gab es früher – und dieses „Früher“ ist noch gar nicht so lange her –  auf dem Stück Castroper Straße / Mengeder Straße  vom Bahnhof  bis zur Williburgstraße insgesamt 9 Kneipen/Restaurants.  Das waren von oben nach unten: Büser, Biermann, Kuhaupt, Deutsches Haus, Waldeier, Stein (Burghof), Lüdecke (später kath. Vereinshaus) Vahle, Kaffsack (Westfalenhof).

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Schnell noch mal den Müll entsorgen (13)

Es stinkt zum Himmel

Obige Überschrift hat Symbol-Charakter. Denn der Himmel war bis vor fast zwei Jahren die Gebets-Adresse der Besucher des ev. Gemeindehauses in Nette. Dass nun das Gelände rund um den Glockenturm den Kirchenvertretern egal, einigen der dort mit ihren vierbeinigen Lieblingen verweilenden Zeitgenossen sogar sch…egal ist, ist jedoch nur schwer nachzuvollziehen. 

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Buckelpiste in Westerfilde&Bodelschwingh soll verschwinden

  Die Wenemarstraße wird voll ausgebaut

In diesen Tagen hat das Tiefbauamt der Stadt Dortmund in Kooperation mit der Stadtentwässerung und dem Amt für Stadterneuerung mit den Arbeiten für den Ausbau der Wenemarstraße im Abschnitt zwischen der Westerfilder Straße und der Bodelschwingher Straße begonnen.  Die Straße wird auf einer Länge von ca. 500 Metern voll ausgebaut. Dabei werden die Fahrbahn in Asphalt- und die Gehwege in Pflasterbauweise realisiert. Das teilt die Pressestelle der Stadt Dortmund mit.
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Der Eritreer von Frankfurt – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Der Eritreer von Frankfurt

Eine Kolumne von Peter Grohmann

KONTEXT:Wochenzeitung vom 07.08.2019

Der Eritreer als solcher bringt eben, bei aller Nachsicht, auch die ganze Last seiner Geschichte mit, ja eines ganzen Kontinents! Natürlich darf man nicht verallgemeinern, aber es sind eben andere kulturelle Prägungen. Da ist die Religion, die Erziehung, uralte Riten, Sitten und Gebräuche, die mit hineinspielen, die Familie, der Stamm, auch die Natur, die dort unten ja viel prägender ist.

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Dein Sommer in Westerfilde & Bodelschwingh!

Fotowettbewerb: Dein Lieblingsort in Szene gesetzt  

Außen grün – innen bunt. Das ist ein Slogan für Westerfilde&Bodelschwingh – und dort gibt es in der Tat viel zu entdecken: Beim entspannten Spaziergang mit Blick auf den Ententeich im Rahmer Wald, beim Trödeln auf dem Marktplatz Westerfilde oder beim Ferienprogramm mit der Jugendfreizeitstätte im Freizeitpark – nur um einige Beispiel zu nennen. 

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Augustwanderung des Heimatvereins

„Immer mit der Ruhr“- über die Ruhrhöhen von Arnsberg
nach Neheim-Hüsten

Die Wandergruppe im Arnsberger Wald. Nur Fotografin Marlies ist nicht auf em Bild.

Nach den Hitzegraden in der letzten Juliwoche hatten die 14 Wanderer bei der Wanderung am 1. August mit Temperaturen unter 25 Grad nahezu ideale Witterungsbedingungen. Wir fuhren mit dem Zug nach Arnsberg, das wir bei guten Zugverbindungen in etwas mehr als einer Stunde erreichten. Vom dortigen Bahnhof gingen wir in die Altstadt, die wir trotz der gesperrten Fußgängerbrücke in Bahnhofsnähe gut erreichten. Kurz darauf schwenkten wir nach links und standen  vor dem Arnsberger Verwaltungsgericht an der Jägerstraße 1. Das Gebäude erinnerte Hartmut an seine berufliche Tätigkeit als Denkmalpfleger. Die Frage: „Hier hast du sicher so manchen Prozess gewonnen?“ beantwortete er mit: „Nein, alle.“

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Café Hand in Hand besuchte Haus Dellwig

Museumsbesichtigung beim Heimatverein Lütgendortmund

Das monatliche Café Hand in Hand traf sich im August nicht im Kath. Gemeindehaus Nette, sondern machte sich mit dem Bus auf den Weg nach Lütgendortmund. Ziel der 12 Teilnehmenden war der dortige Heimatverein mit dem Museum im Haus Dellwig. Vieles gab es dort in den Bereichen Wohnen, Arbeitswelt und Landwirtschaft aus früherer Zeit zu bestaunen:

Unter der Begleitung von Pfarrerin Renate Jäckel (Ev. Noah Gemeinde) und Thomas Brandt (Seniorenbüro Mengede) hatten die Besucherinnen einen erlebnisreichen Nachmittag.

Die alte Wohnküche, zentraler Ort in vielen Familien oder die sogenannte gute Stube. Zahlreiche Exponate aus den Bereichen Bergbau und Handwerk ließen bei den Teilnehmerinnen des Cafés Hand in Hand so manches Aha–Erlebnis aus Kindheitstagen und „weißt du noch?“ Reaktionen aufkommen.

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