Auch Hombruch hat seinen „Dicken Dören“

Am Lennhofe

Am Lennhofe
Dank ehrenamtlicher Unterstützung freut sich die Schulleiterin der Westhausen Grundschule und natürlich die Schüler*innen über rund 100 selbstgenähte Quartiersmasken, die vom Quartiersmanagement Westerfilde & Bodelschwingh überreicht wurden.

Wer Lust hat, sich selbst einmal an bunten Schriftzügen, Bildern oder Zeichen zu probieren, sollte sich in der nächsten Woche in den Hafen begeben. Dort ist am Freitag, 11. September, von 16 bis 19 Uhr und Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr die Kreativ- und Kunstagentur „More Than Words“ Gastgeber eines Graffiti-Workshops in der Reihe „Kunst im öffentlichen Raum“.
Das Studierendenwerk hat die Belieferung der Mensa im Netter Schulzentrum eingestellt. Die Schulleitungen waren gefordert, zumindest in den großen Pausen warme Mahlzeiten zu organisieren. So haben sie in den vergangenen Monaten intensiv an einem völlig neuen Konzept für die Verpflegung im Schulzentrum Nette gearbeitet.
Weiterlesen
Im direkten Umfeld der Reinoldi-Sekundarschule in Westerfilde finden sich in der Kommunalwahl viele Plakate mit rechtsextremen Aussagen. Die Reinoldi-Sekundarschule ist bereits seit 2014 „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Deswegen ist die Sensibilität für diese Problematik in der Schülerschaft auch durch Projekttage verankert.
Weiterlesen
„Wir schaffen das!“, sagten sich fast vier Millionen Menschen, die bis zum Fall der Berliner Mauerbauer die DDR verließen. Sie kamen unterirdisch, zu Wasser, zu Lande und aus der Luft, vielfach unter Lebensgefahr, weil sie keine Spitzel werden wollten, weil ihnen das System nicht passte, weil sie die Schnauze voll hatten vom so genannten Sozialismus, der real „drüben“ nie existierte. Oft waren die Gründe genauso vorgeschoben: Die Menschen wollten Bananen, Bohnenkaffee und einen BMW (den erst nach dem Kaffee). Die es geschafft hatten, die nicht im Knast landeten oder im Stacheldraht hängen blieben (wie heute auf der Balkanroute), blieben oft lebenslang Menschen wie Du und ich. Und die es nicht geschafft hatten? Auch.
Die Ressentiments gegen die DDR blieben erhalten, auch die gegen Ausländer, Juden, Schwule. Hinzu kamen im Laufe der Jahre bei vielen von uns die Ressentiments gegen die Bundesrepublik. So etwas summiert sich. Coronagegner etwa würden sich, nachdem sich ihrer Meinung nach die Republik immer mehr zu einer brutalen Diktatur entwickelt, ostwärts absetzen können – Putin etwa ist sehr beliebt, und westwärts lauert die Weltregierung, sagt selbst Kennedy jr. unter dem Jubel der 50.000 Republikflüchtlinge.
Wie immer blieben auch diesmal viele zu Hause, um ihren BMW zu putzen, oder weil sie die Grippe fürchteten oder von den gleichgeschalteten Medien eingeschüchtert wurden. So manche mögen auch an Rechtschreib-, Seh- und Leseschwäche leiden. Kann sein. Ich tippe eher darauf, dass ihnen der prophezeite Untergang der Republik piepegal ist und sie sich sagen: „Die schaffen das auch ohne mich!“
Unterdessen haben einstweilen immer noch alle Deutschen das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln, was aber die wenigsten machen. Und wenn, dann tun sie’s eher selten und ungern – also anders als derzeit in Belarus. In Minsk versammeln sich Woche um Woche voller Enthusiasmus die Freunde der Republik, und nur wenige von ihnen werden eingefangen und gefoltert – die Abschreckung funktioniert nicht. Richtig ist aber auch, dass die CIA auch dort mitmischt – wie der russische Geheimdienst. Und dass die Nato-Aufmärsche im Osten diesmal keine Erfindung von Russia Today sind. „Was Lukaschenko oder Trump angeht“, so meine Omi Glimbzsch in Zittau, „da dreh‘ ich die Hand nicht um.“
Ach so, Artikel 8 GG: Demonstrationen, die maßvolle Gesundheitsvorschriften maßlos missachten, sind nicht friedlich.
Kunst-Auktion für Löwenzahn unter freiem Himmel
Im Löwenzahn-Hinterhof gibt es am kommenden Samstag, 5. September 2020, in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr eine unterhaltsame Kunst-Auktion unter freiem Himmel – initiiert von der Klein-Galerie „Kunstbonbon“ an der Chemnitzer Straße. Bei der fröhlichen Kunst-Auktion werden outdoor acht Kunstwerke versteigert von den Dortmunder Künstlerinnen Claudia Dröge, Michaela Düllberg, Gudrun Kattke, Claudia König, Ingrid Lacher, Karin Schmidt, Virginia Novarin und Eva Zimnoch.
Am gestrigen Dienstag wurde In der Sitzung des Verwaltungsvorstandes der Stadt Dortmund der „Abschlussbericht zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner (EPS) in der Saison 2020“ vorgelegt und zur Kenntnis genommen. Darin heißt es u.a.:
12.500 Nester abgesaugt
Insgesamt wurden in dieser Saison durch das Grünflächenamt 947 Meldungen bearbeitet. Daraus resultiert, dass 2.424 Bäume mit ca. 12.500 Nestern abgesaugt wurden. Die Beseitigung der Nester des EPS erfolgte durch eigenes Personal. Zur Unterstützung wurde eine Fremdfirma beauftragt. Die vorläufigen Kosten für die Beseitigung des EPS in 2020 belaufen sich derzeit auf rund 384.000 Euro.

Gestern berichtete MIT über das am Wochenende geplante Michaelis Kultur-Wochenende. Bis gestern war noch nicht geklärt, ob es auch zu einem verkaufsoffenen Sonntag kommen würde. Die Klärung ist inzwischen erfolgt und die Genehmigung liegt vor, wie die Pressesprecherin des Gewerbevereins Mengede – G. Honndorf-Steinke – mitteilt: Am Sonntag, den 06.09.2020 haben die Geschäfte in Mengede zwischen 13 und 18 Uhr im Rahmen des Kultur-Wochenendes geöffnet. Viele EinzelhändlerInnen bieten aus diesem Anlass attraktive Preisnachlässe auf ihre Ware an..
Die einzelnen Geschäfte haben natürlich seit Monaten ihre Hygienekonzepte ausgearbeitet, die auch an diesem Tag zum Wohle der Mitarbeiter und Kunden zum Tragen kommen.


Die Stiftung help and hope hat am gestrigen Montag den Jahresbericht 2019 vorgestellt und erklärt: Im Jahr 2019 hat die Dortmunder Stiftung ihre Aktivitäten auf Gut Königsmühle ausbauen und weiterentwickeln können und ist dem Ziel näher gekommen, einen einzigartigen Ort für Kinder in Dortmund zu gestalten. So konnten 2019 in den Oster-, Sommer- und Herbstferien zahlreiche Kinder an einem vielfältigen Angebot teilnehmen, bei dem Spaß und Spiel und viel Wissenswertes in der Natur auf dem Programm standen.
„Die Nachfrage ist so groß gewesen, dass die Stiftung sich für die Herbstferien und alle folgenden Ferien dazu entschlossen hat, für alle Ferienwochen ein Programm anzubieten. Auch ein neuer Spielplatz wurde 2019 gebaut und ist seitdem das Herzstück des Gutshofes. Der neue Spielplatz bietet einen großen Sandplatz, viele Klettermöglichkeiten, Balancierbalken und Rutschen, ist auch in Teilen von Kindern im Rollstuhl nutzbar und jederzeit für Besucher zugänglich“, berichtet Sandra Heller,Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope

Normalerweise gäbe es vom 04.09.2020 bis 06.09.2020 das 14. Michaelisfest. Leider sind Straßenfeste aber nach der Coronaschutzverordnung aktuell verboten. Daher hat sich das Stadtbezirksmarketing mit den Mitveranstaltern zusammengesetzt und nach Lösungen / Alternativen gesucht, um auch in diesem Jahr den Bürgern des Stadtbezirkes etwas bieten zu können.
Der Name der Veranstaltung ist jedenfalls schon mal vielversprechend: Michaelis Kultur-Wochenende lässt vermuten, dass es diesmal nicht nicht nur um Bratwürste mit Pommes und Bier vom Fass gehen wird, dazu ein Feuerwerk, dass viel Geld gekostet, aber ansonsten überwiegend Kopfschütteln wegen der Umwelverweltvermutzung erzeugt hat.

Schaulustige sehen zu, wie die Polizei 1942 in Kerpen Jüdinnen und Juden zur Deportation auf Lastwagen verlädt.
Am morgigen Antikriegstag – 1. September – eröffnet in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache eine Ausstellung, die von Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand handelt.
„Einige waren Nachbarn“, ist der Titel der Ausstellung des „United States Holocaust Memorial Museums“ aus Washington. Bis zum 11. Oktober über wird die Rolle der „gewöhnlichen Menschen“ im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und individuellen Handlungsoptionen informiert.

So sieht es auch Cartoonist Mario Lars Weiterlesen